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Die vier Eckpfeiler des Digitalen Wandels

Digitaler Wandel: Herausforderung für Unternehmen

(c) iStockphoto/mindscanner

Sie hören und lesen ständig von den Innovationen im Zuge des Digitalen Wandels, verlieren sich häufig in Details und bleiben nicht selten verwirrt zurück? Dann wird es Zeit die Vogelperspektive einzunehmen und die Kernpunkte des Wandels isoliert zu betrachten.

Auch etwas erdrutschartiges, wie die derzeitigen Umwälzungen in der Industrie, hat nachvollziehbare Regeln und Fixpunkte. Im Wesentlichen baut der Digitale Wandel, laut IDC, Gartner und McKinsey, auf folgenden 4 Punkten auf:

1. Mobile Endgeräte

2007 startete Apple mit dem ersten iPhone die Smartphone-Ära. Dieser rasante Wachstumsmarkt ist anno 2015 gefühlt schon nahe am Peak, der größte Boom steht aber noch bevor. So sind weltweit derzeit 6,1 Milliarden Handy-Verträge aktiv, davon sind lediglich 953 Millionen Smartphone-Verträge. 2014 nutzten 69% der Internetnutzer das Web mobil. Bis 2016 prognostiziert einen weiteren deutlichen Zuwachs. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen und Kommunikation hat das Verbraucherverhalten deutlich beeinflusst. Kunden können während des Einkaufs recherchieren und sich in einer Vielzahl von Situationen selbst praktisch behelfen. Die Entwicklung hin zur permanenten Vernetzung führt zu neuen Ökosystemen, weniger Medienbrüchen und schnellen Transaktionen. Mobile ist das Zentrum des Wandels.

2. Künstliche Intelligenz

Das Thema KI ist an sich nicht neu, die Entwicklung der letzten Jahre aber durchaus bemerkenswert. Im öffentlichen Bewusstsein war der medienwirksame Auftritt des IBM Super-Computers Watson in der Jeopardy Show 2011 ein Schlüsselmoment. Der Computer war nicht am Internet angeschlossen und musste die Quiz-Fragen in natürlicher Sprache verstehen – er hatte also die gleichen Voraussetzungen wie die menschlichen Teilnehmer und gewann am Ende. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und Technologien dieser Art erobern mehr und mehr den Alltag – primär im Business-Bereich, aber auch im Consumer-Segment. Mit den Fortschritten im Bereich der Robotik und den konzeptionellen Ansätzen im Rahmen der „Industrie 4.0“ werden wir bald eine spürbare Zunahme im Bereich KI-gestützter Hard- & Software erfahren. Schon jetzt erleichtern Lösungen kognitiver Software im ECM-Bereich vielen Unternehmen den Alltag.

3. Internet der Dinge

Im Wesentlichen beschreibt der Begriff „Internet der Dinge“ die Einbettung von Sensoren in Geräte und Gegenstände, deren Nutzung man für gewöhnlich nicht mit dem Internet assoziiert. Beispielsweise Küchen- und Haushaltsgeräte. Während das „Smart Home“-Konzept schon jetzt in Eigenheimen anzutreffen ist, wird es nicht mehr lange dauern, bis sich das Internet der Dinge auch im kleinteiligeren Rahmen wiederfinden wird. Für den Kundenservice sind diese Geräte heute noch Exoten. Etwa 0,02% der Service-Fälle werden derzeit laut Gartner automatisch von Geräten aus gesendet. 2018 sollen es hingegen schon 5% sein. Es steht ein explosives Wachstum in diesem Markt bevor.

4. Cloud

Weg vom Besitz hin zur Shareconomy – ein großer Bestandteil dieser Philosophie ist das Konzept des Cloud-Computing. Die dynamische Verteilung von Rechner- und Speicher-Kapazitäten ist ein fast zwangsläufiges Ergebnis der digitalen Vernetzung und hilft vielen Unternehmen dabei ihr Business schlank, flexibel und kosteneffizient zu betreiben.

Diese vier Säulen sind für heutige Gründer die Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft und für traditionelle Unternehmen die Herausforderungen, um im digitalen Wandel erfolgreich und zukunftsfähig zu bleiben.

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