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Google Brillo – der ersehnte Standard für das IoT?

Google Brillo steht derzeit weit über den anderen Ansätzen und wird deshalb  als potentieller Standard für künftige Generationen an IoT-Hardware gehandelt.

Das „Internet der Dinge“ (oder IoT = Internet of things) ist schon seit Jahren ein wachsendes Buzz-Thema. Was bislang fehlt und die Entwicklung hemmt, ist ein einheitlicher Standard. Google schickt sich an dies mit dem Betriebssystem Brillo zu ändern.

Das Konzept hinter IoT ist es physische Geräte und Technologie mit Sensoren auszustatten und sie unsichtbar mit dem Internet zu verbinden. Auch solche Low-Power Geräte benötigen ein Betriebssystem als Basis. Zu diesem Zweck hat Google unter dem Codenamen „Brillo“ ein abgespecktes Android in Entwicklung. Es benötigt lediglich 32 MB RAM um lauffähig zu sein.

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich Google auch in diesem Wachstumsmarkt durchsetzen wird, denn die Konkurrenz arbeitet ihrerseits bereits an alternativen Lösungen. So stellte auch Huawai diese Woche LiteOS vor, das mit nur 10 KByte als kleinstes Betriebssystem der Welt gelten dürfte. Samsung setzt indessen auf eine Open Source Lösung und präsentierte dazu die Chipreihe „Artik“, welche in entsprechenden Geräten zum Einsatz kommen soll.

Ausgehend vom medialen Interesse, steht Google Brillo derzeit weit über den anderen Ansätzen und wird deshalb unter Fachleuten als potentieller Standard für künftige Generationen an IoT-Hardware gehandelt. Android ist darüber hinaus eine bewährte Basis und genießt von daher einen Vertrauensvorschuss, welcher der Konkurrenz fehlt.

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